21. Juni 2017

GWÖ für sozial- kulturell- und umweltengagierte Menschen zieht

Nach dem Vortrag von Christian Felber vom Vortage kamen am 21.06. weitere 27 an der GWÖ interessierte Menschen. Nach der Begrüßung von Christian Müller-Espey, Geschäftsführer der Lichtburg, stellten zwei Aktive der Regionalgruppe Ennepe, Ruhr & Wupper (ERW) die GWÖ vor. Rolf Weber erläuterte den Status Quo des derzeitigen Wirtschaftssystems. Insbesondere ging er dabei auf die Wirkmechanismen zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft ein und stellte Auswirkungen für sozial-, kulturell und umweltengagierte beispielshaft vor. Beate Petersen hatte anschließend die frohe Botschaft, dass es auch anders möglich ist. Getreu dem Motto von Albert Einstein „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“ stellte sie die GWÖ, das Wirtschaftsmodell mit Zukunft vor. Im Anschluss gab es viele interessierte Fragen, wie beispielsweise die fair gehandelten Waren aus den Entwicklungsländern zu beurteilen wären. Vor dem Hintergrund des Transports und des damit verbundenen CO2-Ausstosses müssten diese Waren doch in der Gemeinwohlbilanz abgewertet werden. So entstand eine interessante Diskussion.
Im Anschluss wurde von der Lichtburg der Film "Die letzte Sau" gezeigt. Ein sozio- kulturell kritischer Film, der die Auswirkungen unseres Wirtschaftssystems etwas überzeichnet, dafür sehr wirkmächtig, allen Zuschauern transparent machte. Danach wurde in einem Gespräch von Christian-Müller Espey mit Miriam Klein, der Produzentin des Films, die Hintergründe des Films beleuchtet.
Ein lohnender Abend für alle, die sich an der Weiterentwicklung unserer Gesellschaft beteiligen wollen.